Material Data for Welding Simulation and Heat Treatment Simulation


Werkstoffdaten für die Simulation

Wir liefern Ihnen fertige Materialkarten für alle relevanten Werkstoffe für die Schweiß- und Wärmebehandlungssimulation mit:
  • DynaWeld
  • LS-DYNA
  • Sysweld
Die Werkstoffdaten werden entsprechend den Anforderungen an die jeweilige Berechnung ergänzt und erweitert.
Bei der Schweißsimulation können Sie zwischen einphasigem Materialmodell für die Verzugsimulation oder mehrphasigem Materialmodell zur Eigenspannungs- und Gefügeberechnung wählen. Die mehrphasigen Materialmodelle enthalten die phasenabhängien und temperaturabhängigen Materialdaten sowie die Parameter für die Umwandlungsberechnung.
Bei der Ermittlung der Werkstoffdaten arbeiten wir zusammen mit: Werkstoffsimulation

Mit Werkstoffsimulation wird die numerische Berechnung von Materialeigenschaften bezeichnet. Die Werkstoffsimulation ist als Gefügeumwandlungsberechnung in die Schweißstruktursimulation oder Wärmebehandlungssimulation eingebunden. Mit ihr können kostengünstig Werkstoffdaten für die Schweiß- und Wärmebehandlungssimulation berechnet werden.
Mit der Schweißsimulation und der Werkstoffsimulation können wir die Mikrostruktur und die mechanischen Eigenschaften im Nahtbereich bestimmen.

Wärmeführung für geschweißte Bauteile

Im Gegensatz zur Wärmebehandlung ist die beim Schweißen eintretende Gefügeumwandlung bei Stählen ein unerwünschter Nebeneffekt. Ungünstige Abkühlgeschwindigkeiten führen zu harten Gefügezuständen mit geringer Duktilität. Derartige Schweißnähte können zu vorzeitigem Versagen führen.
Mit der Wärmeführung werden über die Anpassung der Streckenenergie und der Vorwärmtemperatur Abkühlgeschwindigkeiten eingestellt, die mechanisch gutmütige Gefügezustände ergeben.
Für Baugruppen mit thermisch empfindlichen Komponenten (Kunststoffe, Beschichtungen, wärmebehandelte Teile) kann die Erwärmung durch Schweißen in ungünstigen Fällen zu Schädigungen führen. Diese kritischen Zustände können unter Anwendung der Schweißsimulation erkannt und mit geeigneter Auslegung der Wärmeführung vermieden werden.